Mastering

Das Mastering der fertigen Mischung ist ein nicht zu vernachlässigender Vorgang. Ein Mastering gibt einer Produktion den letzten Schliff vor der Vervielfältigung und wird oft unterschätzt.

Einzelne Spuren werden hier nicht mehr bearbeitet - allerhöchstens Submixe - sondern es werden letzte frequenzielle Korrekturen in der Summe vorgenommen, die Dynamik und Lautheit insgesamt angepasst und das Material nach Fehlern durchsucht. Kleine Unregelmäßigkeiten oder überhöhte Frequenzbereiche werden bereinigt und je nach dem wird die Räumlichkeit des Mixes verbessert, um den Gesamtklang abzurunden.

Das gilt insbesondere, wenn verschiedene Aufnahmen für ein Album zusammengestellt werden. Das Mastering ist in diesem Fall von entscheidender Bedeutung, da klangliche Unterschiede ausgeglichen werden müssen, um eine gewisse Einheit des Gesamtprodukts zu erreichen.

Für eine CD-Produktion muss vor der Vervielfältigung das PQ-Editing gemacht werden (dabei werden Pausen zwischen den Tracks, ISRC-Codes, CD-Text und ggf. Indize / Kopierschutz - Flags, etc gesetzt).

Was solltet Ihr bei bzw. vor der Datenanlieferung beachten?

am besten von Anfang an in 24-bit oder höher aufnehmen und mischenbeim Abziehen des Mixes (Bouncen) keine Summenkompression/-plugins verwenden.gut ausgesteuerter Gesamtpegel des Mixes und der darin zusammengefassten Spuren (3db Headroom, keine digital 0dB! aber auch nicht zu leise, da beim Pegelanheben nach der Aufnahme, digitales und ggf. analoges Rauschen mit angehoben wird)Stellt Euch vor der Aufnahme die Frage: Welches Zielprodukt hat die Produktion, welche Samplerate soll ich nehmen? Ist Euer Ziel also eine Audio-CD, so nehmt wahlweise mit 44,1kHz(CD), 88,2kHz oder 176,4kHz auf, bei einer DVD oder ein Video würden wir zu 48kHz (DVD), 96kHz oder 192kHz raten. Von ungeraden Vielfachen der Samplefrequenz ist eher abzuraten.

Stem-Mastering/Mastering in Gruppen
Wie oben schon erwähnt, könnt Ihr uns Eure Mischung auch als Stereo-Gruppen liefern, so dass wir beim Mastering die Möglichkeit haben, gezielt in jede Gruppe eingreifen zu können und ggf. Korrekturen vorzunehmen. Wichtig hierbei ist, dass die Gruppen den korrekten Pegel (wie im Mix) und ein korrektes Panorama haben.
Denkbar ist ein Stem-Mastering mit 2 Stereogruppen (z.B. Instrumente und Vocals) oder bis zu 4 (maximal 5) Instrumenten-Stereo-Gruppen. Alles was darüber hinaus geht, ist eher als Mixdown zu sehen.

Falls Ihr Interesse an einem Mastering für Eure Produktion habt, entweder als Komplettpaket mit Eurer Musik- oder Sprachproduktion bei uns, oder natürlich auch für Eure bereits fertigen Mischungen, bieten wir Euch gerne an, eine kostenlose unverbindliche Probeminute von Eurem Material zu erstellen - also es gibt nichts zu verlieren!